Es war im Jahr 1951, als Edwin Bytof den Grundstein für den heutigen Familienbetrieb legte – nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem unerschütterlichen Glauben daran, dass es sich lohnt, Dinge zu bewahren, die andere längst aufgegeben hätten.
Damals war das Nachkriegsdeutschland ein Ort des Wiederaufbaus. Stoffe waren kostbar, Kleidung wurde geflickt, und aus alten Jacken entstanden neue Mäntel. Edwin Bytof hatte ein Gespür dafür, dass Materialien mehr waren als bloße Ware. So begann er, Konfektionsabfälle zu sammeln, zu sortieren und wiederzuverwenden – anfangs mit bloßen Händen, später mit einfachen Maschinen in einer kleinen Lagerhalle im heutigen Herzen eines kleinen Dorfes in Norddeutschland.


